Das Adhoco-System nutzt Funk als Kommunikationsmittel. Zwar mit minimaler Leistung (max. 1 mW) und nur sehr kurz (1 ms pro Befehl). Dennoch werden wir gefragt, ob dies für empfindliche Personen, z.B. solche mit einem Herzschrittmacher, ein Problem sein könnte.
Die Antwort eines renommierten Herstellers von Herzschrittmachern bestätigt die Unbedenklichkeit unseres Systems: "Nach eingehender Prüfung der Daten und Rücksprache mit unserem Service Departement, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine Beeinflussung Ihres Herzschrittmachers durch die Anlage nicht wahrscheinlich ist."
FAQ
Das System kann grundsätzlich in zwei Bereichen sein Steuerungsverhalten anpassen: a) aufgrund der Gebäudeeigenschaften, zur Minimierung des Energieverbrauchs, und b) aufgrund des Verhaltens der Bewohner, zur Anpassung des Verhaltens an die Benutzerwünsche.
Bezüglich der Gebäudeeigenschaften lernt das System beispielsweise selbständig die Beleuchtungsverhältnisse für einen Raum bei vorgegebenen Strahlungsverhältnissen (gemessen mit dem adhoco.M1 Aussenfühler), oder es erlernt die thermische Trägheit des Gebäudes ein, um diese Information für das rechtzeitige Vorheizen nach einer Temperaturabsenkung zu verwenden.
Bezüglich des Bewohnerverhaltens lernt das System zum einen die üblichen Anwesenheitsmuster ein und verwendet diese für verschiedene Automatisierungsaufgaben. Zum andern kann der Bewohner dem System Wünsche mitteilen und die Automatisierungsregeln dadurch anpassen. Dies geschieht nicht durch eine Programmierung des System mits einem speziellen Hilfsmittel, sondern ganz einfach, indem die üblichen Bedienelemente (z.B. ein Wandschalter für das Licht) benutzt werden, um die (unerwünschte) Voreinstellung des Systems zu übersteuern. Das System erfasst diese Information, um später, bei einer ähnlichen Situation, den Steuerungsbefehl anzupassen. Diese Anpassung erfolgt nicht sofort zu 100% - der Benutzer hat vielleicht nur wegen einer Ausnahmesituation eine Übersteuerung von Hand vorgenommen - sondern allmählich, bei konsequentem, mehrfach gleichem Verhalten.
Diese Art, vom Bewohner zu lernen, gilt für alle Haustechnik-Komponenten, d.h. für Licht (auch dimmbar), Storen, Heizung, Lüftung, usw. Die üblichen Bedienelemente werden dabei also quasi zu Programmierhilfen zur Anpassung der Automationsregeln an die Wünsche der Bewohner.
Diese Selbstlern-Mechanismen sind international patentiert und in einem 9-monatigen Praxistest ausführlich geprüft und optimiert worden.
Die Installation ist grundsätzlich sehr einfach: Die Steuerungszentrale wird lediglich über einen PoE-Adapter am 230V-Stromnetz angeschlossen. Am PoE Adapter (Power Over Ethernet) kann zusätzlich ein Kabel für den Internet-Anschluss eingesteckt werden.
Die Sensoren arbeiten grundsätzlich kabellos und können in der Wohnung beliebig platziert werden. Mit einem Wählschalter wird vorgegeben, welche Geräte in einem Raum zusammengehören. Sie werden anschliessend vollautomatisch in die Steuerung integriert, indem die Zentrale in den Konfigurationsmodus versetzt wird.
Die Aktoren (Storenmotor-Steuerungen, Dimmer, usw.) können - soweit es die nationalen Installationsvorschriften zulassen - selbst montiert werden. Auch sie werden mit einem Wählschalter einem Raum zugeordnet. Taster oder Schalter zur Bedienung der Aktoren können entweder neu verlegt werden, es können aber meist auch die bisherigen Schalter (inkl. Verkabelungen!) weiter verwendet werden.
Für die fachmännische Installation der Aktoren empfehlen wir, die Hilfe eines konzessionierten Elektroinstallateurs in Anspruch zu nehmen. Durch den modularen Aufbau und die automatisierte Konfiguration kann ein Automationssystem auch nach und nach aufgebaut und erweitert werden. Eine Erstinstallation in einer bestehenden 5 1/2 Zimmer-Wohnung kann so in zwei bis drei Stunden erfolgen.
Zur Gewährleistung einer vertraulichen Verbindung wird die Zentrale adhoco.H1 nicht mit einer statischen IP-Adresse direkt dem Internet exponiert. Adhoco hat für die Endbenutzer ein Portal eingerichtet. Dieses Portal ist ein sicherer Server, der professionell gehostet wird und der eine gesicherte Verbindung zum aHeart aufbauen kann. Hierzu wird die VPN-Technologie verwendet (Virtual Private Network). Möchten Sie auf Ihr Haus zugreifen, melden Sie sich am Internet bei diesem Server mit Benutzername und Passwort an, und Sie erhalten Zugang zu ihrem adhoco.H1 in Ihrer Wohnung. Sie können sodann die Werte aller Sensoren und die aktuelle Stellung aller Aktoren ablesen, die Betriebsart des Systems ändern, Steuerungsbefehle geben und Meldungen entgegennehmen. Zudem können Sie hier auch festlegen, bei welcher Art von Meldungen und Alarmen das System auf welchem Weg welche Personen orientieren soll.
Die Adhoco Hausautomation ist viel mehr als z.B. eine Funkfernbedienung oder eine Steuerung mittels Zeitprogramm. Und auch viel mehr als eine Reihe zentralisierter Taster. Das Schlüsselwort heisst Automation: Dies bedeutet, dass Licht, Rollläden, Heizung usw. von alleine richtig (eben: automatisch!) arbeiten und ohne das Zutun des Bewohners für die richtige Beleuchtung und Beschattung und für das richtige Raumklima sorgen. Der Druck auf eine Bedientaste ist so nur im Ausnahmefall notwendig, und bietet dem Bewohner die Möglichkeit, das System entgegen der Automatik zu bedienen.
Gegen automatische Abläufe bestehen bisweilen Vorbehalte: Man will nicht vorgegebenen Regeln und Abläufe unterworfen und der Technik damit ausgeliefert sein. Das Adhoco System löst diese Problematik genial durch seine adaptive Anpassung der Regeln an die Benutzergewohnheiten. Dies bedeutet, dass das System vom Verhalten des Bewohners und auch vom physikalischen Verhalten des Gebäudes selbständig lernt und die Regeln anpasst.
Der Energieverbrauch der zentralen Steuerungseinheit adhoco.H1 ist sehr bescheiden: Gerade mal 1 Watt werden hierzu verbraucht. Allerdings ist die Zentrale während 24h pro Tag in Betrieb. Gut also, dass der Verbrauchswert so niedrig ist.
Andere Hausautomationssysteme benötigen in der Regel deutlich mehr Energie. Extrembeispiele sind Systeme, die auf einer Hardware mit dem Leistungsumfang eines ausgewachsenen PCs laufen, und dazu noch mit einem grossen Bildschirm für die Visualisierung ausgestattet sind. Solche Systeme benötigen leicht 100 Watt oder mehr.
Das Bundesamt für Energie (BFE), besorgt um die Zunahme des Stromverbrauchs in Privathaushalten für Intelligentes Wohnen, hat denn auch dem System von Adhoco im Rahmen eines Pilotprojekts die Gelegenheit gegeben, den tiefen Energieverbrauch in der Praxis zu beweisen. Das Projekt läuft!
Zigbee ist ein neuer Standard. Viele Hersteller sind daran, Geräte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Allerdings sind momentan erst ganz wenige heute schon verfügbar. Dank dem Engagement vieler global tätiger Halbleiterunternehmen im Zigbee Markt ist es nur eine Frage der Zeit, bis mehr Produkte erhältlich sind.
Adhoco prüft den Markt für Zigbee Produkte laufend. Wir sind bestrebt, passende Produkte, die das Adhoco System ergänzen, zu evaluieren und anzubieten bzw. zu empfehlen.
Die Adhoco AG ist selber Mitglied der Zigbee Alliance. Damit gelangen wir frühzeitig in den Besitz aktualisierter Standardisierungsvorschriften. Mit anderen Alliance-Mitgliedern gehen wir - falls zweckmässig - Kooperationen ein, um den Markt gemeinsam voranzubringen.
Bei totalem Stromausfall arbeitet natürlich auch das Adhoco System nicht mehr. Das würde ja auch nichts nützen - sämtliche Stromverbraucher sind ja eh ausser Betrieb. Die Voreinstellungen und die eingelernten Regeln speichert sich die Zentrale jedoch, und kann sie, wenn Strom wieder verfügbar ist, weiter nutzen.
Bei anderen Systemen für intelligentes Wohnen hängt das Funktionieren von Benutzerbefehlen meist in kritischer Weise vom einwandfreien Funktionieren des Kommunikationsnetzwerks ab. Das Adhoco-System verwendet eine Funkkommunikation, die als Netzwerk (ähnlich wie das Internet) arbeitet. Bei Ausfall eines Knotens findet die Nachricht dank den selbstorganisierenden Eigenschaften des Funknetzwerks dennoch ihr Ziel.
Zentrale Lösung - direkt verbundene Bedienelemente
Adhoco verwendet eine zentrale Steuerung. Was, wenn sie ausfällt? Andere Systeme arbeiten nach dem Konzept einer dezentralen Steuerung, z.B. EIB/KNX. Ist das nicht die ausfallsicherere Lösung?
In der Tat ist die zentrale intelligente Steuerung das Herz von Adhoco's Automationslösung. ABER: Nach wie vor ist jeder Schalter oder Taster direkt mit einem Schaltrelais oder einem Storenmotor verbunden. Das System funktioniert so auch bei Ausfall der Zentrale einwandfrei. Allerdings nur manuell, also so wie wenn keine Automation installiert wäre. Auch im schlimmsten Fall kann also bei Tastendruck immerLicht eingeschaltet werden.
Adhoco verwendet als Funkkommunikation den Standard Zigbee (www.zigbee.org). Dieser erlaubt es, Mitteilungen verschlüsselt zu übertragen. Dabei wird mit dem 128-Bit AES Schlüsselverfahren gearbeitet, das anerkanntermassen hohe Sicherheit bietet (wie z.B. beim Internet-Banking). Zudem müssen sich die einzelnen Geräte mit ihrer global eindeutigen Identifikationsnummer bei der Steuerungszentrale adhoco.H1 anmelden; und adhoco.H1 akzeptiert nur solche Teilnehmer für die Übermittlung von Informationen. Da die Funktelegramme zudem sehr kurz und selten sind, kann ein Angreifer auch nicht mit grosser Rechenleistung den Schlüssel knacken.
Man hört und liest viel über die mögliche Schädlichkeit von Funk für den Körper. Heftig diskutiert wird namentlich die Auswirkung von gepulster hochfrequenter Strahlung, wie sie in Mobiltelefonen und -funkanlagen verwendet wird.
Der im Adhoco System verwendete Funkstandard Zigbee (www.zigbee.org) arbeitet zwar bei ähnlichen Frequenzen (2.4 GHz), aber mit sehr viel tieferen Sendeleistungen (Mobilfunk: max. 2000 mW, Zigbee: max. 1 mW). Die Adhoco-Geräte funken zudem lediglich dann, wenn ein Ereignis gemeldet werden muss (z.B. Bewohner tritt ins Zimmer), sonst sind sie still, währenddem ein Mobiltelefon sich zyklisch mit einer Mobilfunkantenne in Verbindung setzt. Die Tatsache, dass ein Adhoco-Sensor lediglich mit einer kleinen Solarzelle gespiesen werden muss und sonst keine andere Energiequelle zum Messen und Funken benötigt, zeigt deutlich, dass die Belastung von Bewohnern durch die Installation eines Adhoco Systems sehr sehr klein bleibt.
Interessierte finden im vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) herausgegebenen Bericht (PDF) viele weitere Informationen zu diesem Thema.
Ja!
Wir haben für Interessenten eine Demo-Installation in unseren Büroräumlichkeiten aufgebaut. Fragen Sie uns nach Benutzernamen und Passwort, und sie können live darauf zugreifen!
Bitte senden Sie uns hierzu ein email an support@adhoco.com .

